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Dienstag, 3. Februar 2015

Random Note zum Tag.

Das Leben ist nicht immer schön. Eigentlich ist es das meistens nicht. ...aber das ist kein Grund, traurig zu sein.

Montag, 31. März 2014

Auf Selfies abspritzen

Das Selfie ist Symptom der Absicht, auf die Inszenierung des Selbst (die natürlich stets Abstraktion bleibt) gedanklich abzuspritzen bei der gleichzeitigen Hoffnung, dass es auch möglichst viele andere tun - gedanklich oder nicht.

Folgendes hat meinen Gedanken angestoßen: In gewisser Weise ist die Generation Selfie eine Generation von Normopathen, die sich lieber am Geschmack der Masse orientiert, als eigenwillig mit Individualität zu experimentieren und im Körperbild ganz bewusst auf Brüche mit der Norm zu setzen“ (Quelle: orf.at)

Dienstag, 20. August 2013

Gedanken zum Abschied

...jeder Gedanke an das Leid eines wichtigen Menschen bricht einem das Herz. Immer und immer wieder. Gleichzeitig erinnert jeder einzelne aber daran, dass man selbst noch ein Herz in sich trägt. Und nur jene, dies es einem formen, sind auch in der Lage, es schmerzen zu lassen - eine Tatsache, die letztlich die größtemögliche Wertschätzung darstellt.
...die ruhigen, bedachten Menschen sind es, die die Welt im Gleichgewicht halten.
Im Gegensatz zu denen, die ständig darauf aus sind, ihre wichtige Rolle in der Welt lauthals zu reklamieren, sind die besonnenen jene, die auch tatsächlich - und das oft unspektakulär - eine ausfüllen.

...Menschen, die das Richtige tun, ohne einer Kosten-Nutzen-Rechnung zu folgen, sondern aus gutem Willen und Charakter, sind in einer Welt, die vor allem damit beschäftigt ist, sich selbst zu inszenieren, das Indiz für das Echte & Wahrhafte.
...tatsächlich ist das Leben alles was man hat und wenn man schließlich soweit ist, alles zu geben, steht dem Akt nichts mehr entgegen: wer alles gibt, hat nichts mehr zu verlieren.

..."In der Ruhe liegt die Kraft", sagen sie. Hm, auch in der ewigen?

The Flatliners - Eulogy

Donnerstag, 10. Januar 2013

E-Paper-Lesen im Stau mit dem Delorean in Richtung Zukunft

"Servus täglich", 11. Jänner 2018



Facebook pleite
Nachdem es Facebook auch in einem erneuten Anlauf nicht gelungen ist, ein rentables Revenue Model zu entwickeln, haben nun die Aktionäre endgültig das Vertrauen in das Unternehmen verloren. Aktionärssprecher Mark Zuckerberg, bis 2014 selbst Mehrheitseigentümer, ehe er den Großteil seiner Anteile an ein indisches Konsortium veräußerte, überlegt eine Klage gegen den indischen Investor, da er und die Aktionäre sich um ihr Vermögen betrogen fühlen. In einem Appell an US-Präsident Kanye Kardashian forderte Zuckerberg Staatshilfe, um das stark angeschlagene Unternehmen doch noch zu retten.
In einer ersten Reaktion sprach Kardashian von einer "zunächst absurd anmutenden Idee, mit amerikanischem Geld ein indisches Unternehmen zu retten", doch sei Facebook absolut als "systemrelevant" anzusehen. Während dessen scharren bereits Apple und Google in den Startlöchern, in der Hoffnung, das Tafelsilber des liquidierten Unternehmens zu erwerben: die Mitgliederdaten. Experten gehen allerdings davon aus, dass gegen den dritten im Rennen - den staatsnahen, chinesischen Konzern Huawei - beide leer ausgehen.


Österreichs führende Personalerin: "Bewerber, die nicht auf youporn präsent sind, sind uns suspekt"

Selina Gusenbauer, Österreich-Geschäftführerin des von ihrem Vater und dem ehemaligen britischen Premier gegründeten Personaldienstleisters Cameron, Gusenbauer & Partners zeigte sich in einem Interview mit der Europäischen Presseagentur zum Thema Recruiting davon überzeugt, dass sich heute wohl nahezu jeder Erwachsene schon einmal selbst als (unfreiwilligen) Darsteller eines Videos auf youporn entdeckt hat. "Dies spricht in gewisser Weise ja für ein aktives Sozialleben. BewerberInnen, die heute nicht auf youporn präsent sind, sind uns schon etwas suspekt." Laut Gusenbauer müsse man bei den nicht auffindbaren Personen genauer hinsehen, da in der Abwesenheit oftmals Hinweise auf ein isoliertes Sozialleben oder religiösen Fundamentalismus lägen: "Insbesondere in unserer abendländischen Gesellschaft ist es schon auffällig, wenn sich jemand selbst vom Sozialleben ausschließt - ein derartiges Verhalten kommt natürlich weder beim Chef, noch bei den Kollegen gut an. Keiner mag den Miesmacher auf der Weihnachtsfeier." Speziell seit dem Papst Kevin, der 1., im Hirtenbrief für einen offenen Umgang mit Online-Sexualität plädierte, könnte hinter einer persönlichen Verweigerung auch religöser Fanatismus konservativer Gruppen stecken. Gesellschaftlich sei die youporn-Akzeptanz spätestens seit dem "Fekter-Skandal" 2015 ohnehin gegeben: "Von einem Skandal würde man würde man in diesem Zusammenhang heute mit Sicherheit nicht mehr sprechen," so Gusenbauer abschließend.

Dienstag, 11. Dezember 2012

(self de)termination date expired


From an inconspicuous moment on people started chasing dreams and lives designed by somebody else. Hopefully from one inconspicuous moment on people will recognize that those “somebodies” aren’t real.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ein offener Brief an die Spiegel-Redaktion

Bezugnehmend auf den Artikel „Im Troststadel“ von Nicola Abé, erschienen im Spiegel Nr. 24/11.06.2012


Werte Spiegel-Redaktion,


es ist äußerst beachtenswert, dass ihr Magazin offensichtlich Personen, die dem Zenit ihrer journalistischen Entwicklung erst zustreben, eine Plattform bietet, um auch ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – insbesondere, da Sie zu diesem edlen Zweck in Kauf nehmen, am eigenen Qualitätsanspruch zu scheitern. Dies erachte ich als mutig und dafür können Sie sich meines Respekts gewiss sein!


Der Bericht war überaus lehrreich für mich. So weiß ich nach der Lektüre, dass es sich bei meinen Freunden (auf Seite 78 abgebildet, ich selbst hab’s wohl oder übel nicht aufs Bild geschafft) um Menschen handelt, die im Zeichen der Globalisierung von der Sehnsucht nach Heimat getrieben sind (S. 77). Sobald es der Anführer der abgebildeten Polonaise das nächste Mal schafft, von seinem Arbeitsplatz als Senior Project Manager auf Zypern einen Sprung „zu Hause“ vorbei zu schauen, werde ich mich aus Interesse natürlich sofort erkundigen, wie es ihm im Angesicht dieser sicherlich sehr belastenden Situation innerer Zerrissenheit ergeht.


„Der Mensch, der Volksmusik hört, ist ein treuer Fan. Er kauft sich noch CDs und Schlüsselanhänger“ – aber hallo! Auch da hat Frau Abé natürlich vollkommen ins Schwarze getroffen. Unsere Schlüsselanhängersammlungen sind beträchtlich und selbstverständlich kaufen wir CDs (und manchmal Nahrungsmittel, aber auch nur wenn’s unbedingt sein muss). Womit auch sonst sollten wir unsere Discmen füttern, um folglich „die Sicherheit in den immer gleichen Harmonien“ suchen? Am liebsten würden wir ja in Schellack investieren, aber da hat es die wie gewohnt stets am Puls der Zeit agierende Musikindustrie zugegebener Maßen geschafft, uns anachronistische Mittzwanziger technologisch abzuhängen. Was soll man sagen, die Welt dreht sich heut zu Tage einfach zu schnell für einfache Leute.


Aufmerksam gemacht hat mich überdies der Bildtext zu besagter Abbildung, ein externer Blick auf das Selbst kann ja nicht schaden, denk’ ich mir: „Man muss nicht schön sein, nicht reich oder erfolgreich, um dazuzugehören.“ Diesen Eindruck machen wir also, durchaus interessant. Gut, ob es sich bei den abgebildeten Personen um schöne Menschen handelt, ist gewiss Geschmackssache, ich persönlich finde ja schon. ...und reich sein muss man ja ohnehin nicht, Frau Abé selbst zitiert ja Marilena Kirchner „(...)ist er arm, is nix dabei. I hob koane bsondern Wünsche, nur – a Lausbua muass er sei“ – und die muss es ja wissen, immerhin hat sie den weiteren Ausführungen von Frau Abé folgend den Stadlstern gewonnen. Mir war dies nicht bekannt, da meine Freunde und ich Gäste der Generalprobe des Silvesterstadls waren und da wurde gar kein Stadlstern verliehen. Folgerichtig bedeutet dies also, dass Frau Abé an zwei Tagen hintereinander die Veranstaltung besucht haben muss – andernfalls hätte sie ja von einer Veranstaltung berichtet, an der sie gar nicht teilgenommen hat, was – unter uns gesprochen – natürlich viel zu unseriös wäre, um auf dieser Basis einen Bericht im Spiegel zu publizieren.


Ob es sich bei meinem Freundeskreis um erfolgreiche Menschen handelt oder nicht, ist gewiss subjektiv zu beurteilen. Ich nehme aber natürlich an, Frau Abé hat im persönlichen Gespräch herausgefunden, dass dem nicht so ist. Ich werde mich noch erkundigen, mit wem sie sich unterhalten hat, bisher bin ich leider noch vergeblich auf der Suche. (Aus)Bildung und Berufstätigkeit jedenfalls – und da gehe ich mit Frau Abé d’accord – spiegeln nicht unbedingt Erfolg wieder. So tut es natürlich nichts zur Sache, dass sich auf dem Bild in Summe fünf Akademische Grade und/oder Titel versammelt finden. Aber ganz so erfolglos können meine Freunde und ich dann auch wieder nicht sein, immerhin konnten sie sich zumindest problemlos die Eintrittskarten zur Veranstaltung leisten und lassen Sie sich gesagt sein: die sind nicht gerade günstig. Vielleicht sollten wir das Geld beim nächsten Mal aber ohnehin besser sparen und versuchen, mittels einer Journalisten-Akkreditierung Zutritt zu bekommen. Die notwendigen Anforderungen scheinen ja durchaus bewältigbar.


Und zu guter Letzt, meine Damen und Herren vom Spiegel: stellen Sie sich vor, es hat uns allen enormen Spaß gemacht, dort am Silvesterstadl. Ob es daran liegt, dass wir dort für ein paar Stunden Trost vor der großen weiten und fürchterlich beängstigenden Welt gefunden haben? Möglich. Bisher hatte ich stets vermutet, es lag vielleicht daran, dass wir uns am Ende der Veranstaltung - ohne genau zu wissen wie dies passiert ist – inmitten von zuvor aufgetretenen KünstlerInnen und ebenfalls den Trost suchenden Fans Autogramme schreibend auf der Bühne fanden. Oder daran, dass wir es uns in weiterer Folge im Backstage-Bereich gemütlich gemacht haben – zumindest bis zu dem Moment, an dem die bloße Frage danach, welcher „Act“ wir seien unsere zu diesem Zeitpunkt bereits vom Bierdunst benebelte Schlagfertigkeit entlarvte.


Einige Zeit bevor wir von einem recht bestimmt in Erscheinung getretenen Begleitkomitee zum Ausgang komplimentiert wurden, ließen es sich Schlagersängerinnen wie die angesprochene Marilena oder Simone nicht nehmen, sich mit uns Fotografieren zu lassen. Zumindest auf diese Personen haben wir dem Vernehmen nach wohl ganz schön, reich und erfolgreich gewirkt. Na immerhin.

Sehr geehrte Damen und Herren, wir hätten Ihnen Geschichten erzählen können, da wären  Sie glatt vom Schreibtischsessel gekippt – und das Faszinierende daran: die sind sogar wirklich passiert :)


Herzlichst

Ein Lausbua

Freitag, 22. Juni 2012

Donnerstag, 12. April 2012

Montag, 28. November 2011

Keine Macht für Niemand

gerade wieder einen Teil einer Arbeit aus 2008 ausgegraben - beim höchst interessanten, mittlerweile verstorbenen Dieter Schrage.




Dienstag, 18. Oktober 2011

Reality is no door opener

Shaping our reality means nothing more than closing doors and consider them as locked afterwards.
From time to time there comes by some socalled genius all of a sudden and opens one out of the myriad ...& everybody's tempted to think: "How could he know?". And that's it.
Not fatal enough this is the final thought, moreover it's a wrong one. Why did and do we think WE know?

Reality? It's just a lacking definition provided by some others that no one seems to know but almost everyone trusts in. Sad story.

"Be realistic!" - "Oh come on, don't fuck me off!!"

Donnerstag, 18. August 2011

Das wird teuer!

Manchmal drohen einen die von vielen in der Gesellschaft unhinterfragt als Sünden angesehenen Taten der Vergangenheit einzuholen.
Manchmal ist (begangener) ziviler Ungehorsam aber auch ein Zeichen dafür, dass Demokratie und Integrität es ab und an schaffen, im Sturm aufzuflacken, wenn es ihnen gelingt, den darin transportierten Sauerstoff zu nutzen - die Gefahr, dabei jemanden zu reizen, ist Teil des Sinns. Alles unter der Voraussetzung, dass dies nicht opportun, sondern idealistisch motiviert ist.

Aber das gilt es in Kauf zu nehmen - ansonsten wäre das auf der eigenen Brust prangernde Commitment auch nicht mehr als bloßer Opportunismus und der Idealismus dahin.

Etwas wirr, ich weiß - wer Klarheit möchte, sei eingeladen, diese bei mir einzuforden.

Donnerstag, 4. August 2011

Dienstag, 21. Juni 2011

Einfach: Kunst. Natürlich!

I believe you earn your soul
Gotta feel the pain and grow
Our best intentions blowin' in the wind

Wie mich am Wochenende ein guter Mensch darauf hingewiesen hat, ist es oftmals eine Kunst - vielfach die Kunst an sich - Schwieriges, Tiefgründiges einfach auszudrücken. Die darin innewohnende Kunst ist meist nicht gleich ersichtlich, da sie sich nahezu jedem sofort erschließt. Nicht, dass diese Erkenntnis neu wäre, aber es tat wiedermal gut, darauf hingewiesen zu werden.
Vielleicht liegt ein Umstand dieser verkannten Kunst darin, dass auf Anhieb Verständliches (auch wenn es natürlich nie absolut verständlich sein kann bzw. es DIE Verständnisweise nicht gibt) nicht künstlich wirkt, sondern ursprünglich natürlich, was es auch ist (wie wohl die Kunst an sich auch).
Vielleicht liegt es daran, dass es bereits der Verfasser der nunmehr verständlichen Botschaften auf sich nahm, dem Leser die Mühe abzunehmen, die Botschaft erst entschlüsseln zu müssen. Das ist eine große Leistung, zu der ich selbst zum Beispiel oftmals zu faul oder überhaupt nicht fähig bin.

Die Kunst an sich, was immer man darunter auch versteht, ist in ihrem Wesen wohl vielmehr natürlich als künstlich und drückt oft Schwieriges unmittelbar aus. Wie wir uns heute dem nähern und was aus dem Begriff gemacht wurde, ist wohl das künstliche.

Dienstag, 15. März 2011

Ore...OOOh!

An instruction how to enable (her) cookies.

...candy wasn't the first thing that rose up my mind, to be honest.

Mostviertlerisch für Fortgeschrittene

...offensichtlich wohnt in einer Gasse im 3. Wiener Gemeindebezirk eine auffallend attraktive Person.

Sonntag, 13. März 2011

Morally Correct Sushi?

Random Note:

Ich stelle mir gerade die Frage der moral correctness, die mit meiner vor wenigen Momenten getätigten Sushi-Bestellung angesichts aktueller Ereignisse einhergeht.
Natürlich kann Sushi an sich nix dafür, aber es bietet zumindest Anlass, sich so manche Dinge durch den Kopf zu ziehen...

Montag, 14. Februar 2011

cursing concrete (makes you feel better from time to time :)

...being satisfied with ones achievements of the day, a relaxing shower, fresh linen, the right track...
and all of a sudden - by pure accident - there comes by serenity.
 

Samstag, 1. Januar 2011

Montag, 20. Dezember 2010

Sozialismus

Random Note:

Der große Fehler des Sozialismus ist leider die Fehlannahme, dass die Menschen sozial seien.

Socialisms big mistake is the unfortunately wrong assumption that people behave socially.